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Nicht mein Tag

Wieder einmal bin ich dabei mit einem Menschen der mich "kurzeitig" begleitet hat zu "brechen".
Allerdings würde ich jetzt nicht sagen das es mir schadet-im Gegenteil-es verschafft mir endlich "Luft"
Was nun aber durchscheint macht mich traurig!

Durch diesen Bruch der jetzt gekommen ist,habe ich mich abermals von "Geschenken" trennen müssen,die nur "Geschenke auf Zeit" waren.das war mir bewusst.
Ich wusste wenn ich ihr den Rücken kehren würde,meinen Weg weiter allein bestreiten wollte,würde sie diese Dinge wieder einfordern.
Das führte mir vor Augen das ich eigentlich gar nichts besitze.
Mein "Wegbegleiter" meinte zwar ich sollte das nicht so eng sehen,aber als ich weiter darüber nachdachte,wurde mir auch hier bewusst,das ich viele Gegenstände von ihm "geschenkt" bekommen hatte.Er würde sie sicherlich nicht einfordern-zumal ich mich nie wirklich freiwillig von ihm trennen würde.
Aber als ich vor meinem geistigen Auge meine Wohnung betrachtete,waren von den Dingen die hier standen lediglich 4 Gegenstände die ich zu dieser Wohnungseinrichtung beigetragen hatte.
Alles andere kam von anderen Personen!

Mir wurde bewusst,das mein Einkommen so gering ist,das ich mir nichts-aber auch gar nichts leisten zu können.
Natürlich geht es im Leben nicht nur um materielles,aber wenn man sieht,das man sein Heim nicht selbst "einrichten" kann,und wenn man die Menschen um sich herum nicht hätte,die Wohnung gänzlich leer wäre,erschreckt und bestürzt mich das gleichermaßen.
Ich habe das Gefühl,als sei ich ein Klotz am Bein meiner wenigen lieben Menschen.

Ich fühle mich gerade so winzig,obwohl ich heute als Extremphobiker bei einem Zahnarzt war.Ich hab zwar in einem fort geweint und gezittert,habe mich aber behandeln lassen.Jetzt sitze ich hier mit einem Loch im Kiefer,weine weil mir die Wange weh tut,ich für mich nichts wert bin weil ich nichts leisten kann,und einfach mickrig bin,obwohl ich stolz auf meine Leistung sein sollte.

Aber was habe ich geleistet?Ich war bei einem Zahnarzt,wie Millionen anderer Menschen auch-dort klatscht niemand in die Hände und sagt-"Ich bin stolz auf Dich!"
Es wird hingenommen und teilweise noch nicht mal erwähnt.
Was leiste ich denn?
Ich möchte was leisten,aber es sollte auch etwas sein was ich bewerkstelligen kann ,und mich nicht dran kaputt arbeite weil ich 120 % Leistung erbringen muss(den Druck mach ich mir immer selber)

Ich bin einfach nur traurig weil ich sehe das nichts "mir" gehört-ich es mir zwar halbwegs schön gemacht habe aber aus Dingen von anderen.
Und als neulich mein "Wegbegleiter" sagte,das er mir etwas weitere aus seiner Wohnung "schenken" wollte,wollte ich schon los meckern.
Er weiß um meine Finanzen und möchte mir nur gutes tun(abgesehen davon wird er sicher auch Platz brauchen)aber ich möchte doch auch mal was alleine "schaffen" können-verdorrig noch einmal!"

 

14.8.08 22:12
 


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